Arbeitszeugnis prüfen und gezielt korrigieren lassen

  1. Lege deine Prüfakte mit allen Vertrags- und Leistungsunterlagen an
    30 min

    Für die erste Prüfung und ein außergerichtliches Berichtigungsverlangen schreibt das Gesetz keine starre Dokumentenliste vor. Um deine Ansprüche aber lückenlos belegen zu können, benötigst du das erteilte Zeugnis sowie sämtliche Vereinbarungen und schriftlichen Leistungsnachweise aus der gesamten Beschäftigungsdauer.

    Das Original des erhaltenen Arbeitszeugnisses hebst du geschützt und unbeschriftet auf. Nimm daran weder Markierungen noch Notizen vor. Für alle folgenden Prüfschritte, Anmerkungen und Vergleiche fertigst du eine vollständige Kopie (oder einen sauberen Scan) als Arbeitskopie an.

    Zu tun

    • Das Original vor Knicken und Notizen schützen; die Kopie für Randnotizen bereitlegen

    • Prüfe, ob alle Beförderungs- oder Aufgabenänderungsschreiben lückenlos beiliegen

    • Frage: Welcher Tarifvertrag gilt kraft Arbeitsvertrag oder Tarifbindung für mein Arbeitsverhältnis? Änderung bei Vorliegen: Tarifliche Ausschlussfristen und Sonderregelungen zum Zeugnis müssen geprüft werden

    • Jahresgesprächsprotokolle und Leistungsdokumente chronologisch ablegen

    Optional
    • Erteiltes Zeugnis (Original und Arbeitskopie)
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    • Arbeitsvertrag inklusive aller Nachträge und Beförderungsvereinbarungen
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    • Einschlägiger Tarifvertrag (sofern auf das Arbeitsverhältnis anwendbar)
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    • Formelle Stellenbeschreibung oder Anforderungsprofil
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    • Frühere Zwischenzeugnisse oder Zeugnisse von Vorvorgesetzten
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    • Zielvereinbarungen, Beurteilungsbögen und dokumentierte Jahresgespräche
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