Arbeitszeugnis prüfen und gezielt korrigieren lassen
Ein leistungsgerechtes, klares und widerspruchsfreies Arbeitszeugnis liegt vor — entweder, weil der Arbeitgeber das korrigierte beziehungsweise neu ausgestellte Zeugnis geliefert hat, oder weil ein gerichtlicher Vergleich oder Titel die Ausstellung erzwingt und vollständig erfüllt ist.

Kostenlose Vorschau: 3 von 16 Schritten
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- Die Community der Anleitung — stell Fragen, erhalte Ergänzungen und sieh, wie andere Käufer sie verbessern, direkt beim Schritt
Für wen es ist
Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ehemalige Beschäftigte in Deutschland, die ein unvollständiges, fehlerhaftes, verdeckt negatives oder ungerechtfertigt unterdurchschnittliches Arbeitszeugnis korrigieren lassen wollen.
Über diese Anleitung
Dieser Leitfaden führt dich Schritt für Schritt von der Bestandsaufnahme deines Arbeitszeugnisses über die außergerichtliche Reklamation bis zur gerichtlichen Durchsetzung und Zwangsvollstreckung vor dem Arbeitsgericht. Du ermittelst geltende Fristen, deckst verdeckte Mängel oder unzulässige Geheimcodes auf, formulierst rechtssichere Gegenvorschläge und verhandelst einen verbindlichen Zeugnistext. Am Ende hältst du ein vollständiges, wohlwollendes und leistungsgerechtes Zeugnis im Original in den Händen, dessen Inhalt durch Arbeitgeberbestätigung oder Gerichtstitel dauerhaft abgesichert ist. Der gesamte Ablauf dauert je nach Kooperationsbereitschaft des Arbeitgebers zwischen zwei Wochen bei direkter Abhilfe und mehreren Monaten im gerichtlichen Klageverfahren.
Deckt 3 Situationen ab
Wie hat dein Arbeitgeber auf das Korrekturverlangen reagiert?
Konnte in der Güteverhandlung ein Vergleich erzielt werden?
Hat der Arbeitgeber das Zeugnis entsprechend dem gerichtlichen Titel geliefert?
Das Playbook fragt dich unterwegs und zeigt dir nur die Schritte, die auf dich zutreffen.
Was du tun wirst, Schritt für SchrittKostenlose Vorschau
Offen ist nur eine Kostprobe: 3 von 16 Schritten kannst du vollständig lesen. Der Rest wird beim Kauf freigeschaltet.
Phase 1: Bestand aufnehmen und Mängel erfassen
4 SchrittePhase 2: Korrektur außergerichtlich fordern und überwachen
5 SchrittePhase 3: Klage beim Arbeitsgericht erheben und verhandeln
4 SchrittePhase 4: Titelerfüllung kontrollieren und Zwangsvollstreckung betreiben
3 Schritte
Details
Was du vorher brauchst
Das beanstandete Arbeitszeugnis im Original oder als Scan sowie Arbeitsvertrag, Tätigkeitsbeschreibungen oder bisherige Leistungsbeurteilungen.
Tags
Häufige Fragen
Glossar
- Ausschlussfristen
- Vertragliche oder tarifliche Fristen, innerhalb derer Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend gemacht werden müssen. Werden diese Fristen versäumt, verfällt der Anspruch auf Zeugniserteilung oder Berichtigung endgültig.
- Qualifiziertes Zeugnis
- Ein Arbeitszeugnis, das neben Angaben zu Art und Dauer der Beschäftigung auch eine Beurteilung von Führung und Leistung umfasst. Es wird auf ausdrückliches Verlangen der beschäftigten Person erteilt.
- Zwischenzeugnis
- Ein während eines laufenden Arbeitsverhältnisses ausgestelltes Zeugnis. Ein Anspruch darauf besteht bei Vorliegen eines triftigen Grundes, etwa bei einem Vorgesetztenwechsel, einer Versetzung oder einer anstehenden Beendigung.
- Einwurf-Einschreiben
- Eine Versandart der Post, bei der die Zustellkraft den Einwurf des Briefs in den Briefkasten oder das Postfach mit Datum und Uhrzeit dokumentiert. Sie dient der beweiskräftigen Dokumentation des Zugangs.
- Streitwert
- Der finanzielle Wert des Streitgegenstands, der als Berechnungsgrundlage für Gerichts- und Anwaltsgebühren dient. Bei Zeugnisklagen wird er in der arbeitsgerichtlichen Praxis regelmäßig mit einem Bruttomonatsgehalt bewertet.
- Prozesskostenhilfe
- Eine staatliche Unterstützung für Parteien, die die Kosten eines Gerichtsverfahrens aufgrund ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht aufbringen können. Sie wird bei hinreichender Erfolgsaussicht bewilligt.
- Rechtsantragsstelle
- Eine Stelle beim Gericht, bei der Klagen und Anträge ohne anwaltliche Hilfe mündlich zu Protokoll erklärt werden können. Die dort tätigen Rechtspfleger unterstützen kostenfrei bei der formalen Aufnahme.
- Güteverhandlung
- Ein früher Gerichtstermin vor dem Kammervorsitzenden beim Arbeitsgericht zur einvernehmlichen Beilegung des Rechtsstreits. Erzielen die Parteien eine Einigung, wird diese als gerichtlicher Vergleich protokolliert.







