Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse beantragen
Du kennst deine persönliche Belastungsgrenze, hast alle anrechenbaren Zuzahlungen mit vollständigen Belegen dokumentiert und den Antrag so eingereicht, dass die Krankenkasse die Befreiung ausspricht oder zu viel Gezahltes erstattet.

Kostenlose Vorschau: 3 von 18 Schritten
Arbeite sie in der echten Ausführungsansicht durch, genau wie ein Käufer. Kein Konto, keine Zahlung, nichts wird gespeichert.
3 kostenlose Freischaltungen pro Monat — für immer deins
Kein Konto nötig — nichts wird gespeichert.
In jeder Kopie enthalten
- Deine eigene Kopie — für immer
- Wird mit der Zeit besser — kostenlose Updates inklusive
- Nutze es im Web und mobil
- Lade einen Partner ein, es gemeinsam mit dir durchzugehen — ihr teilt denselben Fortschritt
- Mach es zu deinem — eine private Kopie, die du an deine Lage anpassen kannst
- Die Community der Anleitung — stell Fragen, erhalte Ergänzungen und sieh, wie andere Käufer sie verbessern, direkt beim Schritt
Für wen es ist
Gesetzlich Versicherte in Deutschland mit wiederkehrenden Zuzahlungen für Medikamente, Heilmittel, Krankenhausaufenthalte oder Fahrkosten sowie Familien und chronisch Kranke.
Über diese Anleitung
Dieser Leitfaden führt dich Schritt für Schritt durch die Beantragung der Zuzahlungsbefreiung oder die Erstattung zu viel gezahlter Beträge bei deiner gesetzlichen Krankenkasse. Er richtet sich an gesetzlich Versicherte und Familien mit hohen Gesundheitskosten sowie an chronisch Erkrankte in Dauerbehandlung. Am Ende hältst du deinen gültigen Befreiungsausweis für das Kalenderjahr oder den Erstattungsbescheid mit dem gutgeschriebenen Betrag in den Händen und weißt, wie du dein Folgejahr rechtzeitig absicherst. Das Zusammentragen der Belege und Ausfüllen des Antrags erfordert etwa ein bis zwei Stunden Arbeitszeit zuzüglich der behördlichen Bearbeitungsdauer.
Deckt 2 Situationen ab
Liegt bei dir oder einem Haushaltsmitglied eine schwerwiegende chronische Erkrankung in Dauerbehandlung vor?
Wie hat die Krankenkasse über deinen Befreiungsantrag entschieden?
Das Playbook fragt dich unterwegs und zeigt dir nur die Schritte, die auf dich zutreffen.
Was du tun wirst, Schritt für SchrittKostenlose Vorschau
Offen ist nur eine Kostprobe: 3 von 18 Schritten kannst du vollständig lesen. Der Rest wird beim Kauf freigeschaltet.
Phase 1: Belastungsgrenze und Status klären
3 SchrittePhase 2: Unterlagen und Nachweise zusammenstellen
3 SchrittePhase 3: Antrag ausfüllen und einreichen
4 SchrittePhase 4: Prüfung und Bescheid abwickeln
6 SchrittePhase 5: Befreiung nutzen und Folgejahr sichern
2 Schritte
Details
Was du vorher brauchst
Du benötigst Zugang zu den Einkommensnachweisen aller im Haushalt lebenden Familienangehörigen für das Antragsjahr sowie die gesammelten Zuzahlungsquittungen oder Apotheken-Sammelausdrucke.
Tags
Häufige Fragen
Glossar
- Pflegegrad
- Eine Einstufung zur Erfassung der Selbstständigkeit und des Unterstützungsbedarfs einer pflegebedürftigen Person. Im Rahmen der Zuzahlungsbefreiung gilt das Vorliegen von Pflegegrad 3, 4 oder 5 als gesetzliches Kriterium zur Anerkennung einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung.
- GdB
- Die Abkürzung für den Grad der Behinderung, der das Maß für körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigungen angibt. Ein nachgewiesener Wert von mindestens 60 erfüllt eine der gesetzlichen Voraussetzungen für die reduzierte Belastungsgrenze von einem Prozent.
- Muster 55
- Das bundesweit einheitliche Formular für die ärztliche Bescheinigung einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung. Versicherte reichen diese Bestätigung ihrer Arztpraxis bei der Krankenkasse ein, um die Absenkung der jährlichen Belastungsgrenze auf ein Prozent nachzuweisen.
- Heilmittel
- Medizinische Dienstleistungen wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, die auf ärztliche Verordnung hin erbracht werden. Die hierfür anfallenden gesetzlichen Zuzahlungen in Höhe von zehn Prozent der Kosten plus zehn Euro je Verordnung werden auf die Belastungsgrenze angerechnet.
- Festbetrag
- Der gesetzlich festgelegte Höchstbetrag, bis zu dem gesetzliche Krankenkassen die Kosten für ein verordnetes Arzneimittel übernehmen. Liegt der Apothekenabgabepreis darüber, müssen Versicherte die Differenz als Mehrkosten selbst tragen, die nicht auf die Belastungsgrenze angerechnet werden.
- Untätigkeitsklage
- Ein Rechtsbehelf vor dem Sozialgericht, mit dem Versicherte eine behördliche Entscheidung herbeiführen können. Sie ist zulässig, wenn die Krankenkasse über einen gestellten Befreiungsantrag ohne zureichenden Grund innerhalb von sechs Monaten keine Entscheidung getroffen hat.
- Befreiungsausweis
- Ein von der Krankenkasse ausgestelltes Dokument, das bescheinigt, dass die persönliche Zuzahlungsgrenze für das Kalenderjahr erreicht ist. Bei Vorlage in Apotheken, Praxen oder Kliniken entfällt für den Rest des Jahres die Pflicht zu weiteren gesetzlichen Zuzahlungen.
- Widerspruch
- Ein förmlicher Rechtsbehelf gegen einen fehlerhaften oder ablehnenden Bescheid der Krankenkasse. Er muss innerhalb eines Monats schriftlich eingereicht werden, um eine erneute behördliche Überprüfung der Berechnung oder der anerkannten Belege auszulösen.







