Passenden Bildungsurlaub finden und korrekt beantragen
Du weißt, welches Landesrecht für deinen Arbeitsplatz gilt und wie viele Freistellungstage dir zustehen, hast einen dafür anerkannten Kurs gewählt und deinem Arbeitgeber fristgerecht einen vollständigen Antrag übergeben. Am Ende liegt eine dokumentierte Bewilligung oder eine geprüfte Ablehnung vor, und die Teilnahmebescheinigung ist übergeben und archiviert.

Kostenlose Vorschau: 3 von 19 Schritten
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Für wen es ist
Für Beschäftigte in Vollzeit oder Teilzeit sowie Auszubildende und Beamtinnen oder Beamte mit Arbeitsplatz in Deutschland, die eine bezahlte Freistellung für eine Weiterbildung in Anspruch nehmen möchten.
Über diese Anleitung
Du ermittelst deinen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub nach dem Landesrecht deines Arbeitsorts, wählst ein passend anerkanntes Weiterbildungsangebot und reichst den Freistellungsantrag fristgerecht bei deinem Arbeitgeber ein. Der Leitfaden führt dich schrittweise durch die Prüfung persönlicher und betrieblicher Voraussetzungen, die Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen und die lückenlose Fristenüberwachung. Am Ende hältst du eine verbindliche Bewilligung oder eine rechtssicher geprüfte Ablehnung in den Händen, nimmst an der Veranstaltung teil und reichst die entgeltwirksame Teilnahmebescheinigung ein. Die gesamte Vorbereitung und Durchführung erstreckt sich je nach landesrechtlicher Antragsfrist typischerweise über zwei bis drei Monate.
Deckt 1 Situation ab
Wie hat dein Arbeitgeber über deinen Freistellungsantrag entschieden?
Das Playbook fragt dich unterwegs und zeigt dir nur die Schritte, die auf dich zutreffen.
Was du tun wirst, Schritt für SchrittKostenlose Vorschau
Offen ist nur eine Kostprobe: 3 von 19 Schritten kannst du vollständig lesen. Der Rest wird beim Kauf freigeschaltet.
Phase 1: Anspruch und Rechtsgrundlage prüfen
4 SchrittePhase 2: Weiterbildung auswählen und Nachweise sichern
4 SchrittePhase 3: Antrag zusammenstellen und fristgerecht einreichen
4 SchrittePhase 4: Arbeitgeberentscheidung prüfen und abwickeln
3 SchrittePhase 5: Kurs absolvieren und Nachweis archivieren
4 Schritte
Details
Was du vorher brauchst
Ein konkreter Weiterbildungswunsch sowie die genaue Kenntnis deines vertraglichen Arbeitsorts und deiner regelmäßigen wöchentlichen Arbeitstage.
Tags
Häufige Fragen
Glossar
- SUrlV
- Die Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte. Sie regelt den Anspruch auf bezahlte Freistellung für Aus- und Fortbildungen sowie für förderungswürdige staatspolitische Bildungsveranstaltungen auf Bundesebene.
- Anerkennung kraft Gesetzes
- Eine gesetzliche Bestimmung, nach der Bildungsveranstaltungen bestimmter öffentlicher oder staatlicher Bildungseinrichtungen ohne gesonderte behördliche Einzelfallprüfung automatisch als Bildungsurlaub anerkannt sind.
- Anerkennungsbescheid
- Ein formeller Bescheid der zuständigen Landesbehörde, der bestätigt, dass eine Bildungsveranstaltung oder ein Träger die gesetzlichen Kriterien für Bildungsurlaub im jeweiligen Bundesland erfüllt.
- Vorbehaltsklausel
- Ein schriftlicher Zusatz bei der Anmeldung zu einer Weiterbildung, der die Verbindlichkeit der Kursbuchung an die betriebliche Genehmigung des Freistellungsantrags knüpft und bei Ablehnung eine kostenfreie Stornierung ermöglicht.
- Genehmigungsfiktion
- Der gesetzliche Eintritt einer Bewilligung durch das Verstreichen einer behördlichen oder arbeitgeberseitigen Rückmeldefrist. Versäumt der Arbeitgeber eine form- und fristgerechte Ablehnung, gilt die Freistellung in bestimmten Bundesländern automatisch als erteilt.
- Selbstbeurlaubung
- Das eigenmächtige Fernbleiben vom Arbeitsplatz zur Weiterbildungsteilnahme ohne vorliegende Bewilligung oder wirksame Genehmigungsfiktion. Ein solches unentschuldigtes Fehlen stellt eine erhebliche arbeitsrechtliche Pflichtverletzung dar.
- Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
- Ein ärztliches Attest, das eine krankheitsbedingte Verhinderung belegt. Tritt während des Bildungsurlaubs eine Erkrankung auf, sichert die unverzügliche Vorlage ab dem ersten Fehltag den Fortbestand des Freistellungsanspruchs.
- Teilnahmebescheinigung
- Ein vom Bildungsträger nach Kursende ausgestelltes Dokument, das die tatsächliche Anwesenheit und die absolvierten Unterrichtsstunden bescheinigt. Es dient dem Arbeitgeber als gesetzlicher Beleg für die endgültige Abrechnung der Entgeltfortzahlung.





